Informations-Faltblatt Nr.1
Text und Bilder: Dipl.-Ing. Anton Zeller, Regierungsbaumeister

  Home ] Bundesinformationen ] Pressemitteilungen ] Allgemeine Infos ] Aktuelle Infos ] Verbände ] Links ] Forum ] Kontakt ] Impressum ]  

Informations-Faltblatt

  Zurück
Abschnitt 2
Abschnitt 3
Abschnitt 4 
 

Strom aus Wasserkraft schont Umwelt und Rohstoffe

 

Sonne und Wind halten als Naturkräfte den ständigen Kreislauf des Wassers in Gang. Wasserkraft ist daher Solarenergie. Aus der Kraft des fließenden Wassers werden in Deutschland rund 22 Milliarden Kilowattstunden sauberer Strom gewonnen. Weitere 11 Mrd. kWh könnten unter Beachtung ökologischer Gesichtspunkte zusätzlich noch gewonnen werden. Auf diese stets erneuerbare Energie als Schatz der Natur kann der Mensch nicht verzichten.

Jahrhundertelange Erfahrungen ließen die Wasserkraftanlagen zum Kraftwerkstyp mit höchstem Wirkungsgrad und längster Nutzungsdauer werden. Der Erntefaktor, eine weitere Maßzahl für die Wirtschaftlichkeit, gibt das Verhältnis der in vielen Jahren erzeugten Energie zum Energieaufwand für den Bau und Betrieb an. Wasserkraft hat mit einem Erntefaktor von rd. 60 den besten Energienutzen, gefolgt von der Windkraft. Bei der Steinkohle und Kernenergie dagegen ist im Verhältnis zum Energiegewinn ein hoher Einsatz erforderlich.

Im Energiemix der erneuerbaren Energien steht die Wasserkraft rund um die Uhr zur Verfügung. Bei der Stromerzeugung mit Photovoltaik- und Windkraftanlagen kann die Wasserkraft eine Art Energiespeicherung für Ausfallzeiten stellen. Dies ist beispielsweise mittels Pumpspeicherwerken oder durch Erzeugung von Wasserstoff möglich. Die Erzeugungskosten bei Wasserkraftanlagen liegen bei rd. 17 - 40 Pfg/kWh.

Globale Umweltprobleme durch Anstieg der Schadstoffe in der Atmosphäre erfordern rasches Handeln. Ein wichtiger Ansatzpunkt, drohende Klimaveränderungen durch Eindämmung des Schadstoffausstosses zu stoppen, ist die Steigerung der Energieerzeugung aus Sonne, Wind- und Wasserkraft sowie Biomasse.

 

 

made by ask&answer